Independence Day

independence

Heute vor 43 Jahren wurde hier in Nassau der Union Jack vom Mast geholt und seit dem sind die Bahamas unabhängig. Aus diesem Grund gab es an diesem Wochenende viele Feierlichkeiten, die ein breites Interesse in der Bevölkerung fanden. Aus diesem Grund haben wir uns am Samstag abend mit dem Bus Richtung Arawak Cay auf den Weg gemacht. Auf halber Strecke stellte sich allerdings heraus, das der Busfahrer bereits lange Feierabend hat und nur noch auf dem Weg nach Hause ist. Sofort erklärt sich der Fahrer Ron aber bereit uns zu helfen und so fährt er noch einen Umweg von gut 15 km. Auf dem Weg erzählen wir ihm von unserem Paddelabenteuer und spontan fährt er noch bei seinem Bruder vorbei um uns vorzustellen. Allerlei Tips zu den besten Restaurants am Fish Fries bekommen wir auch noch mit auf den Weg. Dort angekommen genießen wir ein leckeres Abendessen in einer der Bars bevor wir uns den Menschenströmen Richtung Stadion anschließen wo die offiziellen Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag mit viel Tanz und Musik beginnen. Nur den langen Rückweg müssen wir an diesem Abend zu Fuß zurücklegen, denn die Busse fahren alle nur etwa bis 19:00 Uhr, wie wir jetzt wissen.

Today 43 years ago the Union Jack was lowered from the mast and the Bahamas get independend. So at this weekend there were many celebrations, and a huge number of Bahamians took part of this. Because of this we started on saturday with the bus to Arawak Cay. On the way  we learned that the busdriver has already finished work and was on his way home. Immediately Ron is willing to help us and so he drives a loop way of about 15km. On the way we told him of our kayak adventure and spontaneously Ron decided to drive to his brother to introduce us. Additional we get many hints to the best restaurants at the Fish Fries. After we arrive we first took a good lunch in one of the bars before we stream with the crowd to the stadion, where the official celebrations for the independence day starts with dances and music. Only the long way back we have to go by foot, because we learned today that all busses in Nassau drive just until 7 pm. 

Piraten der Karibik/ Pirates of the Caribbean

pirates

Vor unserer Reise wurden wir immer wieder auf die Gefahr durch Piraten angesprochen. Wie uns von Seglern berichtet wurde, gibt es sie auch heute noch, allerdings vor allem vor der Küste von Venezuela, was nicht auf unserer Route lag. Heute sind wir mal der Geschichte auf den Grund gegangen und haben das Museum „Pirates of Nassau“ besucht. Hier wird sehr deutlich das Leben der Piraten vor rund 300 Jahren , also im goldenen Zeitalter der Piraten (1690-1720) dargestellt. Zu dieser Zeit war Nassau ein Zentrum der Piraterie, da der Hafen zu flach für Kriegsschiffe aber tief genug für die kleineren Schiffe der Piraten war. Im Museum liegt ein Nachbau der „Revenge“ in Originalgröße und man kann den Piraten bei Ihrem Leben über die Schulter blicken.

Before we started to our journey we were asked for the risk of pirates. Sailors told us that in our days there are still pirates, but mostly near the coast of Venezuela. That was not on our route. Today we took a deeper look to the history and visited the museum „Pirates of Nassau“. Here you can see the live of the pirates 300 years ago in the golden age of piracy (1690-1720). At this time Nassau was the heart of piracy, because the harbour was deep enough for the small vessels of the pirates but to shallow for the large man-of-war ships.In the museum is a replica of the „Revenge“ in original size und you can have a close look on the every day life of the pirates.

 

Potters Cay

Nassau under bridge

Heute früh mussten wir erst einmal ausschlafen. Obwohl wir seit so vielen Wochen im Boot sitzen, merken wir die 53 km von gestern doch recht deutlich. Ab Mittag stand dann ein erster Rundgang durch Nassau auf dem Programm. Wir schlendern den Montagu Beach entlang bis zum Yachtclub und dann weiter bis zur Brücke, die New Providence mit Paradise Island verbindet. Unter der Brücke sind zahlreiche bunte Buden zu finden, in denen neben frischen Fischen und Conch natürlich auch Getränke zu haben sind. Auf dem Rückweg besuchen wir noch einen gut gefüllten Supermarkt und decken uns mal wieder mit einigen Mangos und anderen Leckereien ein. Wir sind überrascht, das hier viele Waren nur noch etwa die Hälfte von dem kosten was wir auf den Cays bezahlt haben. Für deutsche Verhältnisse immer noch teuer aber uns fällt das Schlemmen schon wieder leichter.

This morning we had to sleep a little bit longer. Even though we sit in the kayaks for so many weeks, we can feel the 53km from yesterday very clearly. After noon we had a first roundtrip of Nassau on the programm. We linger along Montagu Beach up to the yacht Club and further to the bridge that connects New Providence and Paradise Island. Under the bridge we find a lot of little wooden food and fish stalls. On our way back we visit a huge well stocked supermarket and buy some mangos and other goodies. We are surprised that the prizes for some stuff is just the half of what we have payed on the cays. It is still expensive in the relationship to the prizes in Germany, but for us it is much easier to feast.

Atlantis taucht aus dem Meer/ Atlantis appears from the ocean

Atlantis

Um 4:30 Uhr klingelt heute früh der Wecker. Glücklicher Weise ist das Kaffee kochen, Zelt abbauen und Boote packen inzwischen so automatisiert, das man noch nicht wirklich wach sein muss. Kurz nach 6 Uhr sitzen wir in den Booten und lassen uns mit dem auflaufenden Wasser Richtung Nordwesten schieben. Schnell verschwinden die flachen Exuma Cays hinter dem Horizont und die Weite des Meeres ist das Einzige was wir sehen. Nach 4 Stunden tauchen langsam die beiden rosa farbenen Türme von Atlantis aus dem Meer. Hierbei handelt es sich allerdings um den großen Hotel- und Erlebnispark (das Las Vegas der Karibik), der alles andere in Nassau weit überragt und nicht um die versunkene Insel. Gegen Mittag schläft wie so häufig der Wind fast völlig ein und das Paddeln zieht sich. Um 14: 00 Uhr haben wir dann endlich die 53km hinter uns gebracht. Am Montagu Beach laden wir die Kajaks auf die Bootswagen und ziehen diese nach einer kurzen Stärkung am Strand die wenigen hundert Meter bis zur Unterkunft.

Wir haben Nassau, die Hauptstadt der Bahamas und den Endpunkt unserer Paddelreise erreicht. Wir sind gespannt welche Abnteuer in Nassau und auf der Weiterreise nach Freeport und Miami noch auf uns warten.

At 4:30 am the alarm rings this morning. Fortunately is cooking coffee, putting down the tent and packing the kayaks by now so far automated, that we do not have to be awake. Shortly after 6 we sit in the kayaks and the upcoming tide is pushing us to the northwest. Quickly the shallow Exuma Cays disappear behind the horizon and the wide ocean is all we can see. After 4 hours slowly the two pink towers of Atlantis appear from the sea. But this is the big hotel and waterpark (the Las Vegas of the Caribbean), that is much higher than any other building in Nassau, and not the sunken island. At noon the wind decreases, like it is almost every day, and paddling is getting exhausting. At 2 pm we finished the 53 km crosiing. At Montagu beach we put the kayaks on our trailers and after a short snack at the beach we walk to the nearby accomodation.

We reached Nassau, the capital of the Bahamas, and the final end of our paddeltrip. We are curious which adventures still waiting for us here in Nassau and on our way to Freeport and Miami.

Pausentag vor der letzten Querung/ Day off before our final crossing

Kutter

Heute haben wir hier auf Ship Channel Cay einen Pausentag eingelegt. Wir genießen den letzten Tag auf den einsamen Great Exuma Cays, schnorcheln in den vorgelagerten Riffen und bereiten die 53 km lange Querung nach Nassau vor. Einige hundert Meter vor dem Strand ankern 2 Fischkutter, die uns stark an die Krabbenkutter der Nordsee erinnern. Als sich Markus nachmittags im Schatten in seine Hängematte legt, reißt der Stoff. Auch die Hängematte wußte wohl, das die Reise ihrem Ende entgegen geht.
Today we make a day off on Ship Channel Cay. We enjoy our last day on the lonesome Great Exuma Cays, snorkel through the reefs in front of our bay and prepare everything for the 53km long crossing to Nassau. Some hundred meters in front of the bay lay two fishing boats that looks a lot like the ones at home in the north sea. In the afternoon Markus relaxed into his hammock in the shadow, when it break down. Even the hammock seems to know, that the journey comes to an end.

Highborn Cay

Highborn Cay

Kurz nach Hochwasser starten wir die kurze Strecke nach Highborne Cay. In der dortigen Marina finden wir endlich wieder einen Laden mit einem guten Lebensmittelsortiment. Hier kaufen wir für die letzten Tage und unsere lange Querung Müsli, Dosenmais, Kekse… und können an der Tankstelle am Dock unsere Wassersäcke auffüllen. Im Restaurant „Xuma“, dem einzigen hier, genehmigen wir uns eine leckere Pizza, Salat und kalte Cola, bevor wir wieder in die Boote steigen. Mit dem letzten ablaufenden Wasser paddeln wir durch die schroffen Felsen südlich von Ship Channel Cay. Wir erreichen eine felsige Bucht, die unser Startpunkt zur Querung nach Nassau sein soll. Zum ersten Mal seit Great Exuma fallen hier am Abend wieder Mücken über uns her.

Shortly after Hightide wie start the short distance to Highborne Cay. In the marina there we find a well stocked grocery. For the next days and our crossing we buy müsli, canned corn, cookies… and fill up our waterbags at the fuelstation at the dock. In the restaurant „xuma“, the only one here, we enjoy a jummy pizza, salad and cold coke, before we get back into the kayaks. With the last falling water we pass the rocky islands south of Ship Channel Cay. We reach a rocky bay, our starting point for the crossing to Nassau. For the first time, since we left Great Exuma we have lots of little mosquitos biting us in the evening.

Besuch am Morgen/ Visit in the morning

Zelt

Morgens kommen einige Angestellte von einer der Yachten, die vor Anker liegen, und stellen an unserem Strand ein großes Zelt auf. Am Strand werden für die Kinder Spielsachen und eine Nichtschwimmergrenze drapiert. Das ganze wirkt für uns etwas bizarr hier in der „Wildnis“. Wir starten Richtung Normanns Cay, wo wir Trinkwasser und Lebensmittel einkaufen wollen. Leider ist die Marina noch im Bau und wird wohl doch erst 2017 öffnen. Der nächste Laden findet sich also erst auf Highborn Cay. Glücklicher Weise erhalten wir im Restaurant McDuffs neben gekühlter Cola und einem leckeren Mittagessen auch 10 Liter Wasser, so das wir bis morgen problemlos versorgt sind. Abends finden wir auf Lobster Cay einen breiten Strand mit Blick auf vorgelagerte Sandbänke.

In the morning there come some employees from one of the yachts on anchor, and build up a big tent. At the beach toys and swim area is placed.  Here in our „wilderness“ this seems for us a little bit bizarr. We start to Normanns Cay, where we wanted to buy water and some food. Unfortunately the marina is still under construction and will be opened in 2017. So the next shop is at Highborn Cay. Fortunately we get at the Restaurant Mc Duffs a cold Coke a jummy lunch and 10 liters of water, so we are well equiped until tomorrow. In the evening we find a nice wide beach on Lobster Cay with a beautyful view over some sandbanks.

 

Hawksbills Cay

yachten

In den letzten Tagen hatten wir morgens immer einen kräftigen Wind, der im Laufe des Tages abnahm. So auch heute. Wir segeln zügig an Little Cistern Cay entlang und queren nach Hawksbill Cay. Auf halbem Weg müssen wir kräftig durchziehen, um durch die Tidel Rapids zu kommen, die sich vor einem Riff aufbauen. Als wir das westliche Kap vom Hawksbill Cay umrunden, liegen in der Bucht mehrere große Motoryachten, die kleinere Wasserfahrzeuge an Bord oder am Strand haben und kurze Zeit später werden wir bei einer Pause von einem Outrigger überholt. Die Insel gehört zum Exuma Land and Sea Park und darf im Gegensatz zu den Privatinseln betreten werden. Unser Ziel für heute ist Shroud Island. Bei Niedrigwasser paddeln wir im flachen Wasser an kilometerlangen weißen Sandbänken entlang.

In the last days we had in the morning heavy wind, which increases during the day. It´s the same today. We sailed quickly along Little Cistern Cay and crossed to Hawksbill Cay. At half way we have to paddel very strong through the tidal rapids along the reef. When we come around the west cap of Hawksbill Cay there are a lot of motoryachts in the bay which have different kinds of smaller boats on board and at the beach. A short time later during a break we are overtaken by an outrigger. The island belongs to the Exuma Land and Sea Park, and it is allowed to enter it in contrast to the private islands. Our end for the day is Shroud Island. A long time we paddel through low water along kilometers of white sandbanks.

Zwischen den Inseln/ Between the islands

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Heute stand die Querung einer etwa 10 Kilometer breiten Passage auf dem Programm. Der Tidenhub hier im Norden der Bahamas ist deutlich größer als zu Beginn unserer Reise. Zwischen den Inseln wird das Wasser vom Atlantik in Richtung Karibisches Meer hindurchgepresst. Bereits in Georgetown hatte uns Dallas auf diese Schlüsselstelle hingewiesen.Aus diesem Grund haben wir genau bei Niedrigwasser, als die Strömung zum Stillstand kam, die Querung gemacht. So erreichen wir problemlos kurz nach Mittag Little Bells Island.

Today we had a passage of about 10 Kilometer between the islands on our program. The difference between high and low tide here in the north of the Bahamas is much bigger  than in the beginning of our trip. The water from the Atlantic is pushed in the Caribbean Sea between these islands. In Georgetown Dallas told us about this critical area. So we made the crossing at the low tide when the tide is nearly zero.We reached Little Bells island in the afternoon without problems.

In the fish bowl,

Nicht weit von unserem letzten Camp ist das Aquarium Coral Garden auf der Karte eingezeichnet und hält, was es verspricht. In dem klaren Wasser sind unzählige Fische über den Korallen unterwegs, unter Anderem auch ein Ammenhai, der probiert, ob Markus Boot wohl lecker ist. Auf der weiteren Strecke haben wir durch das auflaufende Wasser häufig Gegenströmung und bei dem Wind bauen sich kräftige Wellen auf. Wir sind froh, dass wir durch unsere Segel Unterstützung haben.

In the fish bowl,

Not far from our last camp is an aquarium called Coral Garden on the map and the spot is like this. In the clear water are numeral fishes swimming amongst the colorful corals. Also there is a nurseshark, who tries if Markus boat ist really tasteful. One our next distance we have often difficulties with the upcoming water against us and heavy wind make the waves going high. We are glad to have our sails near by.