Mailboat

Seit einer Woche sind wir nun in Nassau. Zeit die nächste Etappe auf unserem langen Weg nach Hause anzugehen. Unser Gastgeber Anthony bringt uns und unsere Boote mit seinem Wagen bis zum Potters Cay, wo alle Fährschiffe anlegen. Leider gibt es seit einigen Jahren keine direkte Verbindung mehr zwischen Nassau und Florida, so das wir den Umweg über Freeport nehmen müssen. Heute ist starker Andrang am Ticketschalter, da das letzte Schiff am Montag durch den Unabhängigkeitstag ausgefallen ist. Fast 2 Stunden benötigen wir bis wir endlich die Tickets in Händen halten und mit unseren Booten aufs „Mailboat“ rollern. Die Ladung wird dicht gestapelt und unsere Boote verschwinden unter einem Anhänger mit Container. Als das Schiff mit 2 1/2 Stunden Verspätung ablegt ist es bereits halb 8 Uhr abends. Zu unserer Überraschung wird ein kostenloses Abendessen (Hähnchen mit Reis) serviert, was uns dafür entschädigt, das wir so lange am Ticketschalter standen und nicht mehr Essen gehen konnten. Leider sind die beiden großen Aufenthaltsräume durch die Klimaanlagen so weit runter gekühlt, das wir bedauern, keine warmen Sachen dabei zu haben. Viele der Einheimischen sind mit Fliesjacken und Decken ausgestattet. Wir machen es wie andere Fahrgäste und ziehen die Bezüge der Stühle ab um uns damit zu zudecken. Fähre fahren muss eben auch gelernt sein !  Gegen 5:00 Uhr morgens  ereichen wir Freeport, wo wir von Jackie, bei der wir die nächsten Tage wohnen, abgeholt werden.

Now we are in Nassau for one week. It is time to start the next leg of our long way back home. Our host Anthony brings us and our kayaks with his car  to Potters Cay, where all the ferries are landing. Unfortunately there is no directly connection  between Nassau and Florida any more, so we had to take the loop way via Freetown.  Today there is a big rush at the ticket counter, because the last ship fall out because of the independence day on monday. We needed nearly 2 hours until we hold our tickets in our hands and can roll with our kayaks on board of the „mailboat“. The cargo is stored very narrow, and our kayaks disappear under a big trailer with a container. It is half past seven in the evening when the ship leaves the dock with 2 !/2 hours delay.  To our surprise all passengers get a free dinner (rice with chicken). For us it is a little compensation, that we had so long to wait at the ticket counter and could not get something to eat on land. Unfortunately the two big cabins are so strong cooled down by the aircondition, that we regret not to have warm clothes with us. Most of the locals have fleecejackets and blankets with them. We do it like the other freezing guests and take the covers from the chairs to use them as a blanket. Going by ferry must be learned ! At 5 am we reach Freeport, where Jackie, our host for the next days,  picks us up.

Advertisements